Hamburger Senat plant Bundesratsinitiative gegen Street View
Weil auf Google kein Verlass ist, will der Hamburger Senat über den Bundesrat einen Gesetzentwurf einbringen, der klare „Regeln zum Abfilmen von Häusern und Straßen" vorschreibt.
Das Bundesdatenschutzgesetzt stößt bei den heutigen technischen Mitteln, bei professionellen Datensammlern wie Google und bei Projekten wie Street View an seine Grenzen.
Ganz schön dreist von Google: Während der Protest gegen Street View nicht abreißt, hat der Konzern seinen Dienst Google Maps erweitert und zeigt dort Fotos von verschiedenen Orten.
Datenschutz ist also doch nicht nur in Deutschland ein brisantes Thema. Auch der US-Senat hat Kritik an den neuen Facebook-Features geäußert, die vor ein paar Tagen vorgestellt wurden.
Bundesverbraucherschutzministerin Aigner sieht eine "Welle an Widersprüchen" auf Google zurollen. Bis zum Jahresende rechnet sie mit 50.000 Klagen gegen Street View. Wie seht ihr das?
Für alle, die Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Bildern ihres Hauses durch Google Street View einlegen wollen, hat das zuständige Bundesministerium ein Musterschreiben veröffentlicht.
Angela Merkel macht sich wenig Sorgen über die Verletzung der Privatsphäre durch Google Street View. Zumindest weniger als ihre Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner.
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