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In "Red Daed Redemption" kommt der Western zu sich selbst

In "Red Daed Redemption" kommt der Western zu sich selbst

Das ist eine Aussage von Dan Houser, einem der Rockstar-Gründer - war ja klar, dass der Mann ein Cineast ist. Er sagt jedenfalls (völlig zurecht...), dass Videogames allen anderen Medien überlegen sind, wenn es darum geht, ein Gefühl von Raum zu vermitteln. Und der Western spielt eben in einem ganz speziellen Raum, der auch immer für die Dramaturgie eine wichtige Rolle spielt: die Frontier, also der amerikanische Westen im 19. Jahrhundert.



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Bild von Doggi
von Doggi 1 Jahr 51 Wochen her – Top seit: 1 Jahr 51 Wochen
Rubrik: Computer   Themen:

Western

Pax 1 Jahr 51 Wochen 4 Tage 18 Minuten her

Amen, Bruder Dan... :)
Man fragt sich ja wirklich, warum es so wenige Western-Games gibt. Man hat da Schießereien, Verfolgungsjagden (wenn auch zu Pferd), viel Potential für Konflikte, meist relativ klare Fronten (die Guten und die Bösen) und eben das Landschafts-Thema, das im Film so wichtig ist - und in einem Spiel wie "Red Dead Redemption" perfekt umgesetzt ist. Den Cowboy in den Sonnenuntergang reiten zu sehen ist eben nicht das gleiche, wie selbst in den Sonnenuntergang zu reiten.
Das einzige Problem ist, dass selbst die Open World von "RDR" eigentlich zu klein ist, um dieses Moiv richtig auszukosten. Im Film steht dieser Ritt in den Sonnenuntergang ja für einen Aufbruch ins Unbekannte, weiter in den Westen, der im Western noch unerforscht und nicht nur wild, sondern vor allem weit ist. Im Spiel kommt dann halt doch irgendwann die Grenze, das widerspricht der "grenzenlosen" Freiheit, die im Film angedeutet wird.